Meine ersten Gießharz-Experimente

Aktualisiert: 18. Nov 2018

Vor Kurzem habe ich das Basteln mit Gießharz für mich entdeckt. Kreatives Arbeiten ist für mich wie Meditation - ich verliere mich komplett in der Tätigkeit, vergesse die Welt um mich herum und kann einfach abschalten. Dieses Arbeiten hat etwas sehr achtsames, da ich mich dabei absolut im "hier und jetzt" befinde. Ich beschäftige mich nicht mit Plänen fürs Wochenende oder rege mich über ein blödes Gespräch in der Arbeit auf, sondern bin einfach da.


Nachdem ich in meinen ersten Versuchen doch einige Nieten hatte (meine Erkentnisse habe ich euch in diesem Blogbeitrag zusammengefasst), kann ich nun auch meine ersten Erfolge herzeigen. In der Galerie unten seht ihr meine Experimente mit Laub (Platane hat sich als wunderbares Bastellaub erwiesen!) und auch mal mit Pfauenfedern.


Das Gießen des Epoxidharzes habe ich in zwei Schritten gemacht. Nach dem ersten Aushärten hatten die Formen eine leichte Mulde, da die Masse leicht eingesunken war. Im zweiten Schritt habe ich ganz vorsichtig (mit einer Pipette) eine zweite Schicht Harz aufgetragen. Ich habe hierfür etwas gewartet bis das Harz dickflüssiger wurde und dann vorsichtig bis zum Rand der Form das Harz aufgetragen, was dazu geführt hat, dass sie eine schöne Kuppe auf die Form gesetzt hat und die Kanten nicht ganz so scharf waren.


Final habe ich die Formen teilweise angeschliffen mit 4 Stufen Nassschliefpapier (Körnung: 180, 400, 600, 1.000), um so einen matten Effekt auf der Kante oder Rückseite zu erzeugen.


Ich muss noch eine Warnung aussprechen: das Arbeiten mit Gießharz macht süchtig. Überall finde ich Naturmaterialien zum Eingießen. Immerhin habe ich dieses Jahr schon jetzt eine große Fülle an Weihnachtsgeschenke fertig.


Wenn du dich mal mit Gießharz probieren möchtest, vom 8. bis zum 10. Februar findet am Sylvensteinsee mein Waldwochenende "Wald und Kreativität" statt. Da werden wir neben Achtsamkeitsübungen auch schöne Kreativprojekte umsetzen.

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© 2020 Caroline Filger, Lenggries